PROJEKTMANAGEMENT

Zum Management von IT-Projekten in der deutschen Polizei und anderen Großprojekten

Der Polizeiliche Informations- und Analyseverbund macht Rola Security Solutions konkurrenzlos und zum Spitzenverdiener

PIAV als Goldgrube

29. Januar 2016 | Von
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Die Rola Security Solutions GmbH hat pflichtgemäß ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 veröffentlicht: Ganz ähnlich wie im Vorjahr kann pro 100 Euro Umsatz ein Rohgewinn von 43 Euro verbucht werden. Als wesentlich für diesen Erfolg sieht Rola „den Gewinn des Projektes PIAV (polizeilicher Information-und Analyseverbund) im Bundeskriminalamt an, dem aktuell größten und wichtigsten IT-Projekt im Sicherheitssegment in Deutschland“.. „De facto ist die Rola in Deutschland aktuell konkurrenzlos“ heißt es weiter in deren Jahresbericht.

Ob diese Alleinstellung und die erkennbare Hochpreisstrategie auch gefolgt werden von technischer „Leadership“, Innovationskraft und Qualität, kann Rola schon bald unter Beweis stellen. Nachdem der Leistungsumfang mehrfach reduziert und der Wirkbetriebsbeginn mehrfach verschoben wurde, soll zumindest die Stufe 1 des PIAV für Waffen- und Sprengstoffdelikte jetzt im Mai 2016 in den Wirkbetrieb gehen.



Wirtschaftlichkeit| Personalkosten von zweckentfremdet eingesetzten Polizeivollzugsbeamten "sparen" bei der Beschaffung

Teure Sache: Polizeivollzugsbeamte als IT-Dienstleister

30. März 2015 | Von

IT-Kooperationen zwischen den Polizeibehörden verschiedener Bundesländer erfreuen sich großer Beliebtheit. Der jährliche Kostenbeitrag, den ein Konsorte an die Kooperation zu zahlen habe, sei nämlich unschlagbar günstig im Vergleich mit einem Produkt, das sich die Behörde auf dem freien Markt besorgen müsse. Behaupten zumindest die Vertreter der IT-Kooperationen.
Der Landesrechnungshof Hamburg sah dies schon vor Jahren ganz anders: Er hat nämlich belegt, dass ein spezifisch ausgebildeter Polizeivollzugsbeamter wesentlich teurer ist als ein Verwaltungsbeamter. Und ergänzend darauf hingewiesen, dass die bisherige Umsatzsteuerbefreiung für IT-Leistungen zwischen Behörden nicht mehr lange Bestand haben könnte …



Wirtschaftlichkeit | Tipps für den Verwaltungspraktiker

Tipps zur Erstellung ergebnisoptimierter Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen – Teil 1

20. März 2015 | Von

Im Rahmen unserer beliebten Reihe ‚Tipps für den Verwaltungspraktiker‘ wollen wir heute die Fachleute ansprechen, die sich berufen fühlen, Aussagen zur Wirtschaftlichkeit von Projekten oder Investitionen zu machen. Das Ergebnis solcher Bemühungen, die so genannte ‚Wirtschaftlichkeitsbetrachtung‘ (WiBe), ist nicht nur ein notwendiger formeller Schritt bei Investitionsvorhaben. Richtig gehandhabt, bietet eine ergebnisoptimierte WiBe auch die Gewähr dafür, dass – erstens – die Entscheider guten Gewissens für das von ihnen gewünschte Ergebnis votieren können und – zweitens – dass eine solche Entscheidung nicht im Nachhinein angegriffen werden kann.
Als der Ersteller einer solchen WiBe können Sie ganz unbesorgt sein, selbst wenn Sie nicht Betriebswirtschaft studiert haben. Erstens erhalten Sie in unserem Beitrag viele Tipps, die sich vielfach in der Praxis bewährt haben. Und ferner gilt die alte Regel: Wer liest schon mehr als die Zusammenfassung?!



Polizei Sachsen | Auftragsvergabe an Rola Security Solutions GmbH

Geld spielt keine Rolle …

18. Februar 2015 | Von

„Das sächsische Innenministerium stimmte der Beschaffung einer Fallbearbeitungssoftware zu, ohne die Gesamtkosten des Vorhabens zu kennen. Die Auftragsvergabe wies schwerwiegende Mängel auf.“

So fasste der sächsische Landesrechnungshof das Ergebnis seiner Prüfung über die Beschaffung der Fallbearbeitungssoftware EFAS zusammen, das ist die sächsische Ausprägung des Fallbearbeitungssystems RSCase der Firma Rola Security Solutions GmbH.



Jahresabschluss 2013 der Firma weist eine Umsatzrendite von 44% aus

Umsatz-/Gewinn-Verhältnis von Rola übertrifft selbst Apple

4. Februar 2015 | Von

Weltrekord! vermeldeten die Schlagzeilen in der vergangenen Woche: Apple hat im letzten Quartal 2014 74,6 Milliarden Dollar eingenommen. Der Gewinn daraus betrug 18 Milliarden Dollar [1].
Das ist ein Gewinn/Umsatz-Verhältnis von 24,1%, so viel wie noch nie zuvor ein börsennotiertes Unternehmen weltweit verdiente.

Eine deutsche Firma, damals noch nicht börsennotiert, stellt diesen Weltrekord von Apple weit in den Schatten: Die Rola Security Solutions GmbH, Anbieter für IT-Systeme und Service für Sicherheitsbehörden in Deutschland, konnte im Geschäftsjahr 2013 fast den doppelten Gewinn erzielen. Nämlich 44,1%.



IT-Projekte des Bundes

Massive Kritik des Bundesrechnungshofs an IT-Projekten des Bundes

23. Oktober 2014 | Von

Der Haushaltsausschuss hatte wohl die Nase voll von Kostenexplosionen im Zusammenhang mit den ‚Netzen des Bundes‘. Und verlangte von der Bundesregierung einen umfassenden Bericht. Den wiederum prüfte und kommentierte der Bundesrechnungshof und kam zu drastischen Urteilen, die er auch ungewöhnlich deutlich formulierte: Vor allem über das IT-Projektmanagement des BMI. Hier sind die wesentlichen Passagen …



Flughafen Berlin-Brandenburg als Praxisbeispiel für schlechtes Projektmanagement

Checkliste für schlechtes Projektmanagement

14. April 2014 | Von

Aus Fehlern lernen, ist in Deutschland nicht sehr populär. Doch wäre dies wenigstens noch etwas Positives, das man dem allmählich sinkenden Schiff BER – Flughafen Berlin Brandenburg – abgewinnen könnte. Die Öffentlichkeit verdankt nämlich Harald Siegle, bis vor kurzem Leiter der Abteilung ‚Real Estate‘ bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB GmbH), eine wohltuend unaufgeregte und systematische Darstellung von vielem, was beim Bau und Betrieb des BER schief läuft: Gut geeignet als ‚Checkliste für schlechtes Projektmanagement‘.



IT-Projekte | Kosten- und Zeitkalkulationen

IT-Projekte: Viele scheitern, alle überziehen Zeit und Kosten

5. November 2013 | Von

Die Universität Oxford hat ein Studie durchgeführt, bei der 1.471 IT-Projekte in einem Gesamtwert von 241 Milliarden Dollar untersucht wurden: Mindestens 20%, bei komplexen IT-Projekten sogar 40% scheitern komplett. Bei weiteren 17% verdoppeln sich die Kosten und verlängert sich die Zeit bis zur Fertigstellung um zwei Drittel. Vom Rest werden die IT-Projekte als „ganz gut“ bewertet, bei denen die Kosten „nur“ um mehr als ein Viertel und der Zeitplan um mehr als die Hälfte überzogen werden. Diese Zahlen besagen: Scheitern ist nicht ungewöhnlich, eine erhebliche Überschreitung der ursprünglich angesetzten Kosten und des Zeitaufwands ist die Norm, alles, was besser ist, als diese Werte, kann schon als Erfolg gelten.



IT-Verbundprojekte der Polizeibehörden von Bund und Ländern

IT-Verbundprojekte der Polizei: Die sechs Kardinalfehler

27. Oktober 2013 | Von

Die amerikanischen Forscher und Experten für Projektmanagement, Leon Kappelman, Robert McKeeman und Lixuan Zhan, haben eine Studie durchgeführt, um herauszufinden, welche Fehler in frühen Stadien der Durchführung von IT-Projekten besonders negativen Einfluss haben. Sie wollten wissen, welche frühen Warnzeichen darauf hinweisen, dass ein IT-Projekt später scheitert bzw. seinen Zeit- und Kostenrahmen wesentlich überzieht. 53 Fehler haben die Befragten bei dieser Studie insgesamt genannt. Unter den zwanzig mit dem größten negativen Einfluss ist interessanter Weise kein einziger Fehler im Bereich der Technik oder Entwicklung. Vielmehr kreisen alle zwanzig „Kardinalfehler“ um nur zwei Aspekte: Menschen im Projekt, sowie Prozesse.



IT-Verbundprojekte der Polizeibehörden von Bund und Ländern

IT-Verbundprojekte der Polizei: Zugleich-Aufgaben sind Ursache für späteres Scheitern

22. Oktober 2013 | Von

IT-Projekte scheitern nicht aufgrund von technischem Versagen. Risikofaktoren sind vielmehr mangelhafte Projektplanung, -vorbereitung und -durchführung. Doch was erwartet man von Projektmanagern und Projektteam-Mitgliedern, die neben ihren Aufgaben in der polizeilichen AAO „zugleich“ auch noch vollwertig in der Projekt-BAO mitarbeiten sollen?! Ohne dafür jemals ausreichend qualifiziert worden zu sein?!