Beiträge zum Stichwort ‘ Generisches Datenmodell ’

Wichtige, relevante Informationen für die Zusammenarbeit der Polizeibehörden sind beim BKA auf mehr als 40 verschiedene Datenbanken verteilt

Datenbanken-Wildwuchs beim BKA

15. Februar 2017 | Von

Das ist starker Tobak: Der Spiegel schreibt: „Innenminister Thomas De Maizière will die Deutschen besser vor Verbrechen schützen – doch die Länder behindern die Zusammenarbeit.“ „Kleinstaaterei“ und „IT-Wildwuchs in den Bundesländern“ soll schuld sein, dass es mit der Polizeiarbeit nicht klappt. Das ist pure Meinungsmache. Die Suche nach einem Sündenbock.
Tatsache ist: 12 von 16 Länderpolizeibehörden arbeiten mit dem System des gleichen Herstellers. Keine Spur also von „IT-Wildwuchs“, die die Zusammenarbeit behindert.
De Maizière will damit ablenken: Davon, dass das Leuchtturmprojekt PIAV, der polizeiliche Informations- und Analyseverbund, faktisch gescheitert ist. Und davon, dass der wahre Wildwuchs im BKA herrscht: Wirklich wichtige, relevante Informationen für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern sind beim BKA auf mehr als 40 verschiedene Datenbanken verteilt …
Noch Fragen, wer hier „die Zusammenarbeit behindert“?!



PIAV und sein Zusammenhang mit INPOL, den Kriminalpolizeilichen Meldediensten (KPMD) und INPOL-Fall

Polizeilicher Informationsaustausch und der PIAV [2]

29. März 2016 | Von

In dieser zweiten Folge: Der PIAV, und sein Zusammenhang mit INPOL, den kriminalpolizeilichen Meldediensten (KPMD) und dem Informationssystem INPOL-Fall.



Projekt 'Recherchetool' - Bericht über ein Beschaffungsprojekt in Hamburg

Tricksereien bei der IT-Beschaffung für Polizeibehörden

6. Dezember 2015 | Von
Simons36 / Fotolia.com

Dass bei der Beschaffung von IT-Produkten und -Dienstleistungen für Polizeibehörden häufig getrickst wird, um dem Wunschkandidaten einen Auftrag zuzuschustern und dass dabei das Gesetz gebeugt oder gleich ganz ignoriert wird, ist ein gravierender Vorwurf. Die Firma Polygon hat solche Tricks mehrfach erlebt und berichtet darüber auf dem Polygon-Blog. Den Anfang machen die – noch nicht abgeschlossenen – Erfahrungen mit der Polizei und insbesondere mit der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, die wir hier wiedergeben:



Glossar der polizeilichen Fachbegriffe

CRIME – ein polizeiliches Fallbearbeitungssystem in D

31. Dezember 2014 | Von

Polizeiliches Informationssystem. Entwickelt auf Betreiben der Polizei Hamburg ungefähr um 2002 herum. Verwendet das generische Datenmodell.



POLYGON – Polizeiliches Informationssystem und Patent

31. Dezember 2014 | Von

POLYGON ist Warenzeichen und Produktname für ein Informationssystem, in dem das patentierte generische Datenmodell erstmals in einem Produkt verwirklicht wurde. Entwickelt 1993 bei der Firma Genesys GmbH (heute Polygon Visual Content Management GmbH). Patent auf das generische Datenmodell wurde erteilt für D, A, CH, NL und UK, sowie in den Vereinigten Staaten.



Entgegen dem Auftrag der Innenministerkonferenz: Möglichkeiten zur Verbesserung von Inpol-Fall nie ernsthaft geprüft

Weit besser als sein Ruf: Inpol-Fall, der Vorläufer des PIAV

1. Oktober 2013 | Von

Mit dem Polizeilichen Informations- und Analyseverbund (PIAV) setzen Bund und Länder völlig neu auf bei der Entwicklung und Einführung eines Verbundsystems für den polizeilichen Informationsaustausch. Die grobe Kostenschätzung allein für eine erste Ausbaustufe beläuft sich auf 62 Millionen Euro. Wichtige Arbeitsbereiche der Polizei, in denen Informationsaustausch über Ländergrenzen hinweg besonders notwendig wäre, wie zum Beispiel Staatsschutz, Bekämpfung des Terrorismus, organisierte Kriminalität, Einbruchskriminalität oder Wirtschaftskriminalität, sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.
Eine mögliche Alternative zum Polizeilichen Informations- und Analyseverbund (PIAV), nämlich die Verbesserung des bei Bund und Ländern schon eingeführten Systems INPOL-Fall, ist gar nicht erst ernsthaft in Betracht gezogen worden. Dabei gab es dafür den ausdrücklichen Auftrag der Innenministerkonferenz.
Wir werfen einen Blick auf die Hintergründe und die möglichen Folgen …
Eine mögliche Alternative zum Polizeilichen Informations- und Analysverbund (PIAV), nämlich die Verbesserung des bei Bund und Ländern schon eingeführten Systems Inpol-Fall, ist gar nicht erst ernsthaft in Betracht gezogen worden. Dabei gab es dafür den ausdrücklichen Auftrag der Innenministerkonferenz.
Wir werfen einen Blick auf die Hintergründe und die möglichen Folgen …



Informationstechnik für die Fachlichkeit (6)

Wie kommt das Informationsmodell ins Datenmodell?

27. August 2013 | Von

Es gibt grundsätzlich nur zwei Verfahren, wie ein Informationsmodell abgebildet wird in einem physischen Datenmodell: Die konventionelle und die generische Modellierung. Hier erfahren Sie, wie wichtig es ist, diese Frage nicht nur „den Technikern“ zu überlassen: Denn die Konsequenzen könnten dramatisch sein – weil Techniker damit u.U. zu jahrelanger Vollauslastung kommen, während die Fachlichkeit nicht das erhält, was sie eigentlich wollte …



Informationstechnik für die Fachlichkeit (2)

Entwicklung des Informationsmodells – Objekttypen

4. Juli 2013 | Von

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung leisten nicht die IT-Entwickler, sondern vielmehr die ‚Fachlichkeit‘ den wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Informationsmodells.
Ihre erste Aufgabe besteht darin, die notwendigen Objekttypen zusammenzutragen.



Informationstechnik für die 'Fachlichkeit' (1)

Daten- und Informationsmodelle

24. Juni 2013 | Von

Informationsmodell – was für ein harmloses Wort! Dabei ist das Informationsmodell der entscheidende Faktor für die Qualität eines polizeilichen Informationssystems. Und wesentlich für seine Fähigkeit zum Informationsaustausch mit anderen polizeilichen Informationssystemen. Für Sie – als Mitentscheider aus der polizeilichen Fachlichkeit – lohnt es sich daher, sich mit dem „Informationsmodell“ etwas näher vertraut zu machen. Und zu verstehen, dass Informationsmodell und Datenmodell eben nicht das gleiche sind.