Beiträge zum Stichwort ‘ Mehrfacherfassung ’

Dauerzustand in Polizeibehörden, hervorgerufen durch Verpflichtung zur Erfassung relevanter Informationen in verschiedenen polizeilichen Informationssystemen, die miteinander nicht kompatibel sind; siehe auch Mehrfachabfrage

Prolog: Die aktuelle Misere des polizeilichen Informationsaustauschs und Erwartungen an den bevorstehenden Wirkbetrieb des PIAV

Polizeilicher Informationsaustausch und der PIAV [1]

29. März 2016 | Von

Potemkin lässt grüßen!
Diese Artikelserie erzählt die Geschichte, den bisherigen Verlauf und Erfolg des Polizeilichen Informations- und Analyseverbunds (PIAV) aus der Sicht eines ab und an an der Entwicklung Beteiligten.

Sie beginnt mit einem Prolog: Die immer noch bestehende Misere des polizeilichen Informationsaustauschs und Erwartungen an den bevorstehenden Wirkbetrieb des PIAV.



Wie Arbeitsteiligkeit in der Polizei durch ein Fallbearbeitungssystem mit Workflow-Funktionen unterstützt wird

Workflow in polizeilichen Informationssystemen

4. Februar 2016 | Von
(C) Fotolia / vallepu

Polizei leidet nicht nur unter zu wenig Personal, sondern auch unter völlig unzureichender informationstechnischer Ausstattung. Arbeitsteiliges Arbeiten und Workflow werden längst nicht in dem Maße unterstützt, wie dies notwendig und sinnvoll wäre. Doppel- und Dreifacherfassung der an sich gleichen Informationen ließen sich dadurch vermeiden. Und die notwendige Information stünde quasi „in real time“ an dem Arbeitsplatz zur Verfügung, wo sie gebraucht und genutzt wird.
Im folgenden Beitrag, den wir aus dem Polygon-Blog übernommen haben, berichtet Polygon anhand einiger Beispiele aus deren Praxis, dass und wie es möglich ist, arbeitsteiliges Arbeiten in einer verteilten Polizeiorganisation durch ein polizeiliches Informationssystem effektiv zu unterstützen.



Nach den Anschlägen von Paris

Bewährungsprobe für die GED, die Gemeinsame Ermittlungsdatei im Staatsschutz

16. November 2015 | Von
(C) Fotolia / Kadmy

Die Anschläge von Paris verlangen intensive Zusammenarbeit zwischen dem Bundeskriminalamt und den Ländern. Die Ausstattung dafür, eine „Terminallösung“ namens GED, wurde auf Wunsch des BKA beschafft. Die früher verfügbare und funktionierende Lösung, noch erfolgreich eingesetzt nach Entdeckung der NSU-Terrorzelle, wird nicht weiter genutzt.
Wieder einmal sind Mehrarbeit durch die dadurch notwendige mehrfache Erfassung an sich gleicher Informationen in verschiedenen Informationssystemen die Folge dieser einsamen Entscheidung.